Keysn'sounds

Grundsätzliches

  • Üben bedeutet grundätzlich zu wiederholen, damit sich die Finger die richtigen Töne bzw. Tasten einprägen können.
  • Teile sinnvoller Länge (in der Regel 4 Takte) üben. Wenn es schwierig ist können 2-taktige Teile die richtige Dosierung sein. Bei leichten Stellen können auch 8-taktige Teile geübt werden.
  • Ein flexibles Übetempo (langsamer wo schwieriger / schneller wo leichter) ist die Basis für ein erfolgreiches Üben.

Qualität

  • Konzentriertes Schauen von Note zu Note. Die Augen haben in der Anfangsphase die meiste Arbeit (Noten, Hand und Tasten) zu verrichten. Zu Beginn nicht nach Gehör oder Gefühl spielen!
  • Besonderes Augenmerk ist auf das Zusammenspiel beider Hände zu richten. Die Augen bewegen sich zwischen Violin- zum Bassschlüssel im Zickzack. Nicht bloss den Violinschlüssel spielen und den Bassschlüssel vernachlässigen!
  • Die ganze Koordination erfordert viel Zeit zum Schauen, Überlegen und Vorbereiten der Finger. Nimm dir also diese Zeit und spiele nur so schnell, dass du die Töne kontrolliert spielen kannst. Nicht im Takt spielen wollen!

1. Vorbereitungsphase

  • Tonhöhen verstehen und ev. nachschlagen bzw. nachfragen
  • Fingersatz überprüfen und ev. abändern.
  • Jede Hand erst separat spielen, bis Töne und Fingersatz begriffen werden und abschliessend beide Hände zusammen.

2. Übungsphase

  • Bei Fehlern abbrechen und den Teil nochmals wiederholen.
  • Jeden Teil 3x nacheinander fehlerfrei spielen können.
  • Zusammehängende Teile 1x fehlerfrei spielen.

3. Automatisationsphase

  • Sobald Automatismen vorhanden sind, werden zwei bis drei kürzere Teile zu grössere Teilen zusammengefasst.
  • Gehör und Hand widmen sich mehr und mehr der Hauptstimme (meist der Melodie) zu.
  • Rhythmus und Takt sollen mit zunehmender Sicherheite der Finger und der Hände korrekt umgesetzt werden. 

Zuletzt geändert von Martin 8.10.2009.

© 2012   Erstellt von Martin.

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